MINI-VERSION (ca. 1.750 Zeichen)
Touristen halten Sri Lanka die Treue
Kaum zu glauben, aber trotz der jüngsten, politischen Negativ-Schlagzeilen liegt Sri Lanka als Urlaubs-Paradies weiterhin im Trend. Die Gewaltausbrüche der letzten Monate jedenfalls scheinen zu keinerlei Einbruch der Besucherzahlen geführt zu haben, was nicht zuletzt darauf zurück zu führen sein dürfte, dass westliche Touristen bisher noch nie Ziel von Anschlägen oder Zwischenfällen gewesen sind. Nach der offiziellen Statistik kamen bis Ende Mai 253.136 Ausländer auf die Insel, was im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum einem Zuwachs von 21,5 Prozent entspricht. Darunter lassen sich mit über 30.000 Besuchern auch fast 50 Prozent mehr deutschsprachige Urlauber finden. Denn keiner der großen, bundesdeutschen Veranstalter hat seine Reisen nach Sri Lanka eingeschränkt. Ganz im Gegenteil: „Die Insel zählt sogar zu unseren Verkaufs-Rennern im aktuellen Sommerprogramm“, betont zum Beispiel Petra Hartmann vom Münchner Veranstalter „FTI - Frosch Touristik“. Besonders gut gebucht seien Ayurveda-Angebote und Rundreisen. Dass die Destination auch international weiter gefragt ist, bestätigt Hiran Coorey von „Jetwing“, das zu den führenden Reise-Agenturen im Land gehört. „Wir sind mit der guten Buchungslage zufrieden und freuen uns darüber, dass uns die Touristen nicht im Stich lassen!“. Selbst die Randgebiete der Krisen-Provinzen - wie der beliebte Yala-Nationalpark oder das legendäre Bade- und Surfer-Paradies Arugam-Bay - befinden sich weiterhin voll im Betrieb. Das Auswärtige Amt in Berlin rät derzeit nur von Reisen in die nördlichen, östlichen und südöstlichen Landesteile ab. Generell gemieden werden sollen allerdings die Tamilen-Städte Jaffna, Trincomalee und Batticaloa, die ohnehin nur über eine geringe, touristische Infrastruktur verfügen. (vk)







0 Responses to “TAZ mini version”
Leave a Reply